Warum du dringend Vorsorgedokumente brauchst

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Photo by Valentin Salja on Unsplash BLOG

Aufschieben gilt nicht: Weshalb jetzt der beste Zeitpunkt ist, sich um Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht & Betreuungsverfügung zu kümmern

Den meisten Menschen ist ein selbstbestimmtes Leben wichtig. Dir auch? Dann solltest du unbedingt weiterlesen – auch wenn das Thema Vorsorge erst einmal unbequem ist und du der Meinung bist, dass du es auf die lange Bank schieben kannst. Hier sind fünf gute Gründe, weshalb du dringend Vorsorgedokumente brauchst – und zwar nicht irgendwann, sondern am besten direkt jetzt.

5 Gründe, dich JETZT um deine Vorsorge zu kümmern

1.) Behalte dein Leben im Griff – bis zum Schluss.

Würdest du jemanden deine Wohnung für dich einrichten lassen? Für dich entscheiden lassen, was du anziehst oder wo du Urlaub machst? Vermutlich nicht. Du möchtest selbst bestimmen, wie du deine Zeit verbringst und was dir wichtig ist. Bei einem Unfall, bei einer schweren Erkrankung oder im hohen Alter kann es passieren, dass du dazu nicht mehr in der Lage bist. Plötzlich müssen andere für dich die Entscheidungen treffen – und zwar die wirklich wichtigen. Die Vorstellung widerstrebt dir? Die gute Nachricht: Wenn du dir heute ein paar Gedanken machst, kannst du das verhindern. Mit Vorsorgedokumenten wie einer Patientenverfügung, einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung stellst du sicher, dass du ein selbstbestimmtes Leben führst – bis zum Schluss und selbst dann, wenn du keine aktiven Entscheidungen mehr treffen kannst.

2.) Hinterlasse kein Chaos – sondern Dankbarkeit.

Das Leben lässt sich nicht immer planen. Die wichtigsten Dinge aber schon. Vielleicht hast du es im Freundeskreis einmal miterlebt oder musstest sogar selbst erfahren, wie ein Familienmitglied plötzlich erkrankt oder verstorben ist. Dann weißt du, wie viel Angehörige in einem solchen Fall bewältigen müssen: von schwierigen Entscheidungen über medizinische Maßnahmen, die Organisation einer Bestattung bis hin zur Abwicklung eines Nachlasses. Und all das zusätzlich zur Trauerarbeit – und zum eigenen Leben, das ebenfalls nicht dauerhaft stillstehen kann. Dazu kommt der Zweifel: Habe ich im Sinne des Verstorbenen entschieden? Wenn du am Ende deines Lebens kein Chaos hinterlassen möchtest, solltest du dich schon heute einigen Fragen stellen. Mit Vorsorgedokumenten wie einer Patientenverfügung, einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung hast du deine Angelegenheiten geordnet.

3.) Entlaste deine Familie – weil du sie liebst.

Eigentlich weißt du es ja: Wenn du dich um die ungemütlichen Fragen drückst, werden deine Kinder oder andere Verwandte sich im Ernstfall damit auseinandersetzen müssen. Du denkst vielleicht: Meine Familie kennt mich so gut – sie wissen, was ich mir wünschen würde. Doch es ist etwas anderes, ob deine Lieben ein Geburtstagsgeschenk für dich aussuchen oder plötzlich folgenschwere Entscheidungen für dein Leben treffen sollen. Hinzu kommt: Rechtsverbindliche Entscheidungen über Intensivbehandlung obliegen nicht immer automatisch deinem Ehepartner oder deinen Kindern. Ohne Patientenverfügung sind es oft Ärzte, die diese Entscheidungen im Rahmen der rechtlichen Vorgaben treffen müssen. Du fragst dich: Was ist eine Patientenverfügung eigentlich? Ganz einfach: Mit einer Patientenverfügung sind Ärzte bei medizinischen Maßnahmen an deine Entscheidungen gebunden. Damit kannst du eine große Last von den Schultern deiner Familie nehmen.

4.) Sichere deine Kinder ab – damit sie eine gute Zukunft haben.

Hast du dich einmal gefragt, wie viel eine Bestattung kostet – und wer sie bezahlt? Nein? Das solltest du aber – denn sonst muss deine Familie irgendwann dafür aufkommen und die Kosten stemmen. Und je nach Art der Bestattung kann das ein Betrag sein, der – wenn er ungeplant anfällt – eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen und die Lebensplanung deiner Kinder ganz schön durcheinanderbringen kann. Schließlich hat nicht jeder ein paar Tausend Euro auf der hohen Kante. Nicht selten muss dann ein Privatkredit aufgenommen werden, der nur mühsam wieder abgestottert werden kann. Das muss nicht sein: Es gibt heute praktische Finanzierungsmöglichkeiten für die Bestattungsvorsorge. Das tut dir nicht weh und stellt sicher, dass deine Familie im Ernstfall nicht ins Stolpern gerät. Die Absicherung der Bestattungskosten gehört deshalb zur Vorsorge für den Notfall dazu.

5.) Sei endlich frei – und stolz auf dich!

Seien wir ehrlich: Wir alle wissen, dass unser Leben endlich ist und dass es zum Schluss jede Menge zu klären, zu entscheiden, zu tun und zu bezahlen gibt. Wir beschäftigen uns nicht gern damit – aber diese unvermeidliche Tatsache zu verdrängen, kostet dich Energie und damit Lebensqualität. Fast jeder hat Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung auf seiner Liste stehen – und erklärt alle paar Jubeljahre, dass er sich langsam wirklich darum kümmern muss. Um es danach wieder aufzuschieben – und dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Also: Bring es endlich hinter dich und streich es ein für alle Mal von deiner Liste. Danach kannst du dich auf das Schöne konzentrieren und das Leben noch entspannter und unbeschwerter genießen. Du wirst sehen – ein richtig gutes Gefühl!

Welche Vorsorgedokumente brauchst du?

Jetzt weißt du, warum du dich am besten sofort um deine Vorsorge kümmern solltest. Vielleicht fragst du dich: Was sind Vorsorgedokumente genau – und welche Vorsorgedokumente brauche ich?

Hier siehst du wichtigsten drei Vorsorgedokumente in der Übersicht:

  • Patientenverfügung: Stelle sicher, dass im Ernstfall nur die medizinischen Maßnahmen ergriffen werden, die du auch wirklich möchtest – mit einer Patientenverfügung.
  • Vorsorgevollmacht: Bestimme selbst, wer medizinische, organisatorische oder finanzielle Entscheidungen für dich trifft, falls du es nicht kannst – mit einer Vorsorgevollmacht.
  • Betreuungsverfügung: Halte fest, was geschehen soll, falls du einmal betreut werden musst – mit einer Betreuungsverfügung.

Oft fällt der Anfang schwer und viele Fragen sind ungeklärt. Welche Patientenverfügung ist die beste? Woher bekomme ich eine kostenlose Vorsorgevollmacht zum Ausdrucken, die rechtssicher ist? Brauche ich dafür einen Notar? Bei HYLI findest du schnell Antworten auf diese Fragen – und alle wichtigen Informationen zum Thema Vorsorge. Mehr noch: Mit HYLI kannst du alle Vorsorgedokumente Schritt für Schritt online erstellen, ausfüllen und verwalten – spielerisch, unkompliziert und rechtssicher.

Wie kann dir HYLI bei der Vorsorge helfen?

HYLI ist die Familien-Plattform, auf der du alle Vorsorgemaßnahmen regeln und für deine Familie freigeben kannst. So fällt es dir leichter, mit deinen Lieben darüber zu sprechen. Du wirst sehen: Der Knoten platzt schnell! Gemeinsam könnt ihr die letzte Lebenshälfte planen – und befreit in die Zukunft schauen.

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